Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Brennerweg 8 | 2130 Mistelbach

Hospiz macht Schule 2019

Workshop "Hospiz macht Schule"

Die Themen „Sterben, Tod und Trauer“ werden in unserer Gesellschaft gerne tabuisiert und stellen auch die Kindergärten in ihrem Alltag vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Projekts „Hospiz macht Schule“ beschäftigte sich die 4 ABK umfassend mit den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer im allgemeinen und hier speziell mit dem Fokus auf Kinder als Angehörige und Trauernde. Den Workshop, der an zwei Halbtagen stattfand, leiteten Sabine Altmann, ehrenamtliche Hospizbegleiterin und Angela Siquans, (akademische Palliativexpertin) und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des  Mobilen Hospiz der Caritas.  Die Schülerinnen lernten so z.B. mit welcher Wortwahl man mit Kindern über den Tod und das Sterben sprechen und mit ihnen heilsame Rituale entwickeln kann, anstelle auf Verdrängung und Tabuisierung der Thematik zu setzen. Wichtig ist in der (Trauer)Arbeit mit Kindern beispielsweise ebenso wie bei Erwachsenen der Grundsatz der Wahrhaftigkeit und das Eingehen auf ihre Fragen und Bedürfnisse.

Zudem wird die Idee der Hospizbewegung vermittelt und den Schülerinnen die Möglichkeiten zur Auseinandersetzung und Aufarbeitung ihrer eigenen Erfahrungen im Kontext Abschied, Sterben und Trauer gegeben. Höhepunkt des Projekts ist der Besuch des stationären Hospizes im PBZ Franziskusheim Mistelbach am  zweiten Projekttag.

So denken die Schülerinnen über den Workshop:

„Mir gefiel Workshop sehr, da wir tolle Materialien zur Verfügung gestellt bekommen haben und erfahren haben, wie wir z.B. mit Kindern über den Tod sprechen können. Auch, dass wir so viele praktische Übungen gemacht haben, war toll.“

„Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen Workshop machen durften. Ich fühle mich vorbereitet, falls ich einmal in eine Situation kommen sollte, die mit dem Tod verbunden ist. Ich bin positiv überrascht.“

„Im Hospiz wird jeder Tag als etwas besonders gesehen. Der Workshop hat mir wieder klargemacht, dass wir jeden Tag genießen sollten und wir uns selbst nur das zumuten sollten, was wir auch schaffen können. Ich war sehr froh darüber und habe viel gelernt!“