Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Brennerweg 8 | 2130 Mistelbach

Dialog im Dunkeln

Eine Stunde in einer anderen Welt - wie ist es eigentlich blind zu sein?

Am 8. September 2016 besuchte die 2 AK im Rahmen des Faches „Katholische Religion“ „Dialog im Dunkeln“. Dies ist eine Ausstellung, bei der es nichts zu sehen gibt – und doch viel zu lernen. In Gruppen wurden die 33 Schülerinnen und zwei Schüler von blinden oder sehbehinderten Guides durch völlig abgedunkelte Räume begleitet und nahmen so an einem faszinierenden Rollentausch teil. Alltägliche Situationen, wie z.B. ein kleiner Spaziergang durch den Wald, eine Verkehrskreuzung oder eine Bar wurden so zu Herausforderungen, die dank der einfühlsamen Führung gut bewältigt werden konnte.

Dies waren die Eindrücke von den Schülerinnen:

Lisa: Ich fand es interessant, Einblick in das Leben bzw. den Alltag von Blinden zu bekommen.

Christina: Mich faszinierte, dass vieles, was für uns schwer war, ihnen ganz leicht fiel.

Stefanie: Ich fand es cool, dass der Guide im Dunkeln Dinge wusste, die wir Sehenden nicht bemerken würden, z.B. dass ich die Hand einer Freundin gehalten habe.

Claudia: Mich faszinierte, dass die Stadt derart realistisch nachgebaut wurde – man hat alles erkannt, obwohl man nichts sah.

Anna Katharina: Ich fand es faszinierend, dass unser Guide Helmuth, trotz seines Schicksals blind zu sein, so lustig war.

Melina: Ich fand es gut, dass echte Autos im Raum standen. Dadurch wurde alles so realistisch.

Elena: Ich fand es faszinierend, dass ich plötzlich viel besser die Umweltgeräusche hören konnte.

Anna-Lena: Ich fand den Augenblick toll, wenn man am Ende plötzlich wieder sehen kann und das Sehen wieder zu schätzen weiß.