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Sprachreise nach Canterbury
3BF | 15. - 22.9.2018

Von 15.-22.September 2018 verbrachte die 3bf mit ihren Lehrerinnen Marta Koren und Elisabeth Schellhorn eine Woche in Canterbury, um ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Gleichzeitig bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblick in die englische Lebensweise, da sie bei Gastfamilien untergebracht waren. Canterbury ermöglichte ein „Eintauchen in eine ganz andere Welt“, aufgrund der durchgängig gut erhaltenen und auch aktuell genutzten mittelalterlichen Bauwerke. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von dieser Woche, wie der nachfolgende Bericht von Jessica zeigt.

Nachdem wir Canterbury erreichten, kamen wir erst einmal zu unseren Gastfamilien und wir lernten sie und sie lernten uns besser kennen.

Am Sonntag fuhren wir mit dem Bus von Canterbury nach London, dort besuchten wir das „British Museum.“ Unsere Sightseeingtour starteten wir mit dem Leicester- und Trafalgar Square, dort gab es viele Straßenkünstler zu sehen. Der nächste Stopp war der Buckingham Palace, wo wir viele Fotos machten. Unsere Guides zeigten uns auch die berühmten Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Westminster Abbey, das London Eye und den Big Ben, der zurzeit repariert wird und daher leider nicht gut sichtbar war.

Am Montagvormittag haben wir unser Englisch in der Sprachschule Concorde in Canterbury verbessert. Nach der Mittagspause trafen wir uns vor der Schule und gingen durch Canterbury und erfuhren mehr über die Stadt. An der Canterbury Cathedral blieben wir stehen und unser Lehrer teilte uns mit, dass Thomas Becket in der Cathedral ermordet wurde. Thomas Becket war Lordkanzler und Erzbischof von Canterbury bis zu seinem Tod. Im Anschluss gingen wir zum Crooked Hause, das für seine schiefe Tür bekannt ist. Durch einen schönen Park neben dem Fluss, wo wir die Rivertour am nächsten Tag hatten, führte der Weg am Marlow Theater vorbei, benannt nach dem berühmten Autor Christopher Marlow.

Durch den Westgate Tower, einem Teil der Stadtmauer, konnten früher noch zwei Autos fahren heutzutage kann jedoch nur mehr ein Auto passieren. Daraus kann man schließen, dass Fahrzeuge damals kleiner waren. Im Greyfriers Garden machten wir einen kleinen Stopp und durften den schönen Park genießen. Die East Station von Canterbury, kannten wir schon, da wir dort unseren Treffpunkt für unsere London Exkursion gehabt hatten. Als wir bei der East Station vorbeigingen wechselten wir die Straßenseite und gingen die City Walls entlang bis zu den Busstationen. Dort wurden wir entlassen und durften den Rest vom Nachmittag in der Stadt verbringen. Zum Abendessen musste aber jeder pünktlich zu Hause sein.

Und jetzt möchte ich euch von unserer wunderschönen River Tour erzählen, die wir gemacht haben. Für viele von uns war die River Tour die erste, die wir jemals gemacht haben und deshalb war es wirklich aufregend. Es war ein bisschen windig, aber abgesehen davon war der Tag einfach perfekt. Es gab einen netten Führer, der uns natürlich von Canterbury und dem Fluss erzählte. Überraschenderweise hatten wir viel Spaß, da der Führer einen großartigen Sinn für Humor hatte und ständig Witze machte. Die Tour war kürzer als erwartet und als er uns erzählte, dass die Tour länger als eine Stunde gedauert hatte, konnte es niemand wirklich glauben, da die Zeit so schnell vergangen war. Somit waren viele von uns traurig, als die River Tour endete.

Außerdem hatten wir am Abend eine Ghost Tour, welche durch die Stadt von Canterbury ging. Der Führer erzählte uns viele Geschichten und versuchte uns immer wieder zu erschrecken. Wir mussten allerdings auch viel lachen, da er ständig etwas Lustiges zu erzählen hatte oder es immer wieder fertigbrachte, uns zu erschrecken. Die Ghost Tour war im Großen und Ganzen sehr spannend, da es einmal eine etwas andere Stadtführung war.

Einmal fuhren wir nach Margate. Das ist ein klassischer, englischer Ort am Meer. Wir gingen an den Strand. Einige von uns waren zum ersten Mal am Strand. Ich habe es sehr toll gefunden. Angeblich soll Margate eine nicht so sichere Gegend in England sein, da es ein recht verarmter Ort ist. Es war wie an einem klassischen englischen Strand sehr windig, daher war an Baden nicht zu denken. Danach gingen wir noch in das Turner Museum. Im Museum war es sehr interessant. Obwohl ich nicht so der Museumstyp bin, war es trotzdem sehr lustig. Ich würde gerne nochmal nach Margate reisen, weil ich den Strand und das Meer sehr schön fand.

Am Donnerstag gingen wir, nachdem unser Englischunterricht beendet war, in ein englisches Freizeitzentrum schwimmen. Wir mussten ungefähr eine Viertelstunde lang gehen. Als wir dort waren, zogen wir uns um und begaben uns ins Wasser. Wir hatten im Wasser sehr viel Spaß, da wir entweder versuchten am Boden zu tauchen (und das Wasser war echt tief) oder wir machten Wasserakrobatik mit unseren Lehrerinnen. Als wir wieder gehen mussten, waren wir traurig, da es so viel Spaß gemacht hatte.

Am Freitag gingen wir in die Kathedrale von Canterbury, um uns die Abendandacht anzuhören. Wir wurden sogar eigens begrüßt, was uns sehr stolz machte. Wir waren erstaunt über den beeindruckenden Gesang, schließlich waren sogar kleine Kinder im Chor! Die Kathedrale selbst war sehr schön, aber leider durften wir keine Fotos machen. Wir fanden auch heraus, dass die Kathedrale als Drehort für den Harry-Potter-Film geplant gewesen wäre, hätte man die Genehmigung dafür erhalten. Immerhin war es eine tolle Erfahrung und ich würde einen Besuch in der Kathedrale auf jeden Fall empfehlen.

Eine Woche später mussten wir trauriger Weise wieder zurückfliegen und verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien. Es gab Tränen und wir waren alle ein wenig niedergeschlagen, da wir eine echt schöne Zeit in Canterbury hatten.

Jessica